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Die 7 Größten Umweltsünden beim Wandern

3 Minuten Lesezeit

Wer wandert, sündigt nicht? Das wäre schön, doch leider sind nicht alle Wanderer umweltbewusste Menschen. Einige Umweltsünden werden aus Unachtsamkeit begangen, andere aus Unwissenheit. Wer sie kennt, kann entsprechend vorbeugen.



Umweltsünde 1: Mit dem falschen Verkehrsmittel anreisen

Mit allen Sinnen genießen wollen Wanderer die Natur. Wälder, Seen und Berge sind nur einige der beliebtesten Wanderziele. Doch wer mit dem eigenen Auto, mit dem Flugzeug oder dem Schiff anreist, tut der Umwelt keinen Gefallen. Diese Verkehrsmittel stoßen verstärkt Schadstoffe aus. Besser ist es, mit Bus, der Bahn oder mit dem Fahrrad ans Ziel zu gelangen beziehungsweise in der näheren Umgebung des eigenen Wohnorts Wandertour zu gehen.

Umweltsünde 2: Unrat in die Landschaft werfen

Das muss nicht sein: Müll sollte beim Wandern wieder mitgenommen werden.

Plastiktüten, leere Flaschen, Zigarettenreste und schmutzige Taschentücher sind nur einige Beispiele für Unrat, den Wanderer häufig in die Landschaft werfen. Dabei ließe sich dieser unproblematisch wieder mit nach Hause nehmen, um dort entsorgt zu werden. Man muss nur eine Tasche oder einen Rucksack zum Transport dabei haben.


Erschreckende Fakten zum Thema Müll

  • 450 Jahre dauert es, bis eine PET-Flasche von der Natur zersetzt wird
  • Glas ist hält sich sogar über 1 Million Jahre, Glassplitter sind also unbedingt zu vermeiden
  • 5 Jahre braucht eine Bananenschale, bis sie verrottet ist
  • Plastiktüten halten sich bis zu 20 Jahre
  • Erst in 10 bis 15 Jahren ist eine Zigarettenkippe verrottet

Umweltsünde 3: Müll produzieren

Eine Menge Unrat ließe sich von vornherein vermeiden, wenn beim Einkauf von Lebensmitteln, Getränken und anderen Utensilien darauf geachtet würde, dass sie möglichst keine Umverpackungen aufweisen. Inzwischen bieten einige Läden den Service an, Cornflakes und andere Dinge in selbst mitgebrachte Behältnisse abzufüllen. Das beugt der Entstehung jeglichen Mülls vor und ist oft auch kostengünstiger.

Umweltsünde 4: Grillen in Wald und Flur

Das Grillen ist eines der liebsten Hobbys von Wanderern. Verständlich, wer sich körperlich verausgabt, wird hungrig. Leider wird bei derartigen Aktionen nicht nur der Waldboden geschädigt. Auch Tiere und Bäume leiden in näherer Umgebung. Zudem erhöht eine Missachtung der Waldbrandstufe die Gefahr eines Waldbrandes. Also ist es besser, zu Hause zu grillen.

Umweltsünde 5: Hundekot liegen lassen

Der Hund darf natürlich mit zum Wandern

Die Fellnase darf zum Wandern häufig mit. Ihre Hinterlassenschaften sollten jedoch eingesammelt werden. Hierfür bieten verschiedene Hersteller Kotbeutel an, die biologisch abbaubar sind. Die lassen sich zu Hause auf dem Kompost entsorgen.

Umweltsünde 6: Chemisch belastete Kleidung tragen

Wer beim Wandern seine Gesundheit stärken möchte, sollte ökologische Kleidung tragen. Sonst kommt man mit chemischen Zusätzen wie PFC in Berührung, die von den Textilien über lange Zeit abgegeben werden. Das schädigt nicht nur die Haut, sondern kann das Immunsystem schwächen, oder sogar Krankheiten auslösen.

Umweltsünde 7: Blumen, Zweige und Beeren abreißen

Auch wenn es schwer fällt: auf das Pflücken von Blumen solle beim Wandern verzichtet werden.

Wanderer möchten sich häufig Souvenirs mit nach Hause nehmen, auch wenn diese sich nicht lange halten. Beispielsweise wird hier ein blühender Zweig vom Baum abgerissen, dort eine Blume abgeknickt oder gar ausgegraben, um sie im Garten daheim einzupflanzen. Wer so agiert, denkt egoistisch. Wenn jeder Wanderer sich an der Natur bedienen würde, würde sie nachhaltig geschädigt. Deswegen ist es besser, den Blumenschmuck für die Vase beim Gärtner und Stauden für den Garten im Fachhandel zu erwerben beziehungsweise diese mit dem Nachbarn auszutauschen.

Fazit

Wenngleich das Wandern eine umweltfreundliche Art der Freizeitgestaltung ist, sollten einige Regeln beachtet werden. Wer die Umwelt schützen möchte, wählt im Vorfeld die richtige Ausstattung aus und meidet Umverpackungen. Das Grillen und Abreißen von Gehölzen sowie Pflanzen sind im Wald und auf den Wiesen tabu. Angereist wird zum potentiellen Wanderort mit einem umweltfreundlichen Verkehrsmittel.


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