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Nachhaltig Shoppen: 7 Tipps worauf du achten darfst

2 Minuten Lesezeit

Dem Klimawandel, der Umweltverschmutzung und der Vermüllung der Meere willst du nicht länger tatenlos zusehen? Die Ausbeutung der Textilarbeiter in Billiglohnländern macht dich wütend und du fragst dich, ob du etwas dagegen tun kannst? Wie du machen sich immer mehr Menschen Gedanken über das Thema Nachhaltigkeit. Die folgenden Tipps zeigen dir, wie du mit kleinen Veränderungen in deinem Shopping-Verhalten viel bewirken kannst.



1. Achte auf zertifizierte Kleidung


Kleidung aus biologisch angebauten oder erzeugtem Material herzustellen, ist ein toller Anfang, sagt aber nichts über die faire Bezahlung der Arbeiter aus. Es liegt in deiner Hand als Verbraucher, die Arbeitsbedingungen in den herstellenden Betrieben zu verbessern. Achte darauf, ob das Kleidungsstück, das du kaufen möchtest, ein Öko- sowie eines der anerkannten Fairtrade Siegel besitzt.

2. Kaufe Klasse statt Masse

Nachhaltig Shoppen bedeutet vor allem Qualität zu kaufen, die hält, was sie verspricht. Wenn dein Lieblingsstück nicht gleich die Form verliert, kaputt geht oder ausbleicht, hat sich die etwas teurere Anschaffung schnell ausgezahlt. Weniger ist in diesem Fall mehr!

3. Vermeide Plastik


Es beginnt mit Einmal- und Wegwerfprodukten, geht über Kleidung (vor allem Outdoor) bis zu jeder Art von Verpackungsmaterial. Plastik begegnet uns täglich, in jeder Form und überall. Besonders gefährlich ist Mikroplastik, das über die Umwelt in die Nahrungskette aufgenommen wird und so wieder bei uns im Körper landet. Verzichte so oft du kannst darauf. An der Frischetheke bekommst du Käse in Papier eingewickelt und für Obst und Gemüse bring einfach einen Stoffbeutel mit.

4. Achte auf Mehrweg-Flaschen

Einwegflaschen bedeuten Plastik- und Aluverpackung, die bestenfalls richtig entsorgt, eingeschmolzen wird. Mehrwegflaschen aus Plastik werden nach der Reinigung wieder verwendet. Doch Plastikflaschen geben winzige Partikel von Mikroplastik ab. Garantiert ohne Rückstände sind Glasflaschen. Auch unser Leitungswasser hat eine Trinkwasserqualität, die oftmals über der von ausländischem Mineralwasser liegt.

5. Informiere dich über Inhaltsstoffe

Parabene, Tenside, Erdöl, Palmöl, Aluminium, Pestizide, Antibiotika… Die Liste der schädlichen Stoffe, die wir mit unserer Nahrung aufnehmen und die in unserer Kosmetik oder Reinigungsmitteln steckt, ist lang. Meist gibt es eine biologische Alternative, die kaum teuerer ist.

Tipp: Mir der kostenlosen App Codececk erfährst Du ganz einfach, ob die Inhaltsstoffe eines Produkts kritisch sind oder nicht.

6. Kaufe lokal und saisonal

Obst und Gemüse am besten regional kaufen

Eine gigantisch große Menge an frischen Lebensmitteln wird Tag für Tag aus den entferntesten Regionen der Erde eingeflogen. Die schlechte Ökobilanz dafür ist nicht zu akzeptieren. Obst und Gemüse aus der Region ist erntefrisch und muss nicht während des Transports nachreifen. Das schmeckt intensiver und du unterstützt durch den Kauf einheimische Erzeuger.

7. Überdenke deinen Fleischkonsum

Weißt du, warum das Fleisch beim Discounter so billig und Bio-Fleisch so viel teurer ist? Weil das günstige Fleisch aus nicht artgerechter Massentierhaltung stammt und Tiere in Bio-Haltung in der Regel mehr Platz haben und besseres Futter bekommen. Das hat seinen Preis. Lege jede Woche zwei, drei fleischlose Tage ein und genieße dafür an den anderen gesünderes Bio-Fleisch.

Wusstest du das? 67 Millionen Tonnen an Treibhausgasemissionen könnten laut dem WWF jährlich eingespart werden, wenn die Menschen ihren Fleischkonsum auf die Empfohlene Menge von 450 Gramm Fleisch pro Woche beschränken würden.

Unsere Vorschläge, nachhaltiger zu shoppen sind nicht übermäßig kompliziert, wie du feststellen konntest. Du kaufst nur bewusster ein. Das kostet anfangs etwas Zeit, aber es zahlt sich aus. Mit deinem veränderten Einkaufsverhalten unterstützt du nicht nur den Klimaschutz, sondern verbesserst auch deine eigene C02-Bilanz.


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